Über mich
Draußen bin ich zuhause. Oft barfuß unterwegs und meistens mit einer Idee im Kopf, die nach Abenteuer klingt.
Schon als Kind hat mich die Natur wie magisch angezogen. Wälder wurden zu Verstecken, Wiesen zu ganzen Welten und jeder kleine Bach zu einer Einladung, loszuziehen und zu entdecken. Draußen zu sein war für mich nie einfach nur Zeitvertreib – es war ein Ort, an dem ich mich sicher gefühlt habe, zur Ruhe kommen konnte und einfach ich selbst war.
Diese Verbindung begleitet mich bis heute. Auch wenn sich vieles verändert hat, ist dieses Gefühl geblieben: draußen wird es leichter, klarer und echter.
Heute bin ich staatlich anerkannte Erzieherin und ausgebildete Erlebnispädagogin. In meiner Arbeit darf ich genau das weitergeben, was mir selbst so viel bedeutet: Raum zum Ausprobieren, zum Scheitern, zum Wachsen – ohne Druck, aber mit Vertrauen.
Nicht selten sagen Menschen, ich erinnere sie ein bisschen an Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter. Und ich glaube, da ist etwas dran: Ich gehe gerne ungewöhnliche Wege, bin neugierig, manchmal ein bisschen wild im Kopf und überzeugt davon, dass vieles entsteht, wenn man es einfach versucht.
Besonders berühren mich die Momente, in denen Kinder und Jugendliche über sich selbst hinauswachsen – oft ganz leise. Wenn plötzlich aus Unsicherheit Neugier wird oder aus „Ich kann das nicht“ ein vorsichtiges „Ich probiere es mal“.
Auch privat zieht es mich immer wieder nach draußen: Wildkräuter sammeln, im Garten arbeiten, beobachten, wie Dinge wachsen und sich verändern. Dieses langsame, natürliche Werden prägt auch meine Arbeit – ruhig, echt und nah am Leben.
Warum eigentlich APgeFarn?
Der Name ist im Schwarzwald entstanden – zwischen moosigen Böden, stillen Wäldern und überall diesen Farnen.
Für mich hatte das damals etwas ganz Besonderes: ruhig, ein bisschen magisch und gleichzeitig voller Leben.
Der Farn steht für mich für genau das – für Wachstum, Widerstandsfähigkeit und Neuanfang.
Er wächst dort, wo man ihn oft nicht erwartet, passt sich an und findet seinen eigenen Weg.
Das „AP“ steht für meinen Nachnamen Appelt und verbindet das Ganze mit mir und meiner Arbeit.
Und vielleicht steckt auch ein kleines Augenzwinkern im Namen:
APgeFarn … oder einfach abgefahren.
Denn genau das dürfen die Erlebnisse auch sein – ein bisschen wild, frei und draußen.